Hirtenwort von Bischof Bertram

Es ist eine lange Tradition, dass der Bischof am ersten Fastensonntag ein Hirtenwort an die Gläubigen richtet. Dies wird an diesem Wochenende bei den Pfarrgottesdiensten verlesen.

Bertram Meier Bischof DADen Gläubigen empfiehlt der Bischof, sich im Gespräch mit Anderen in dieser österlichen Bußzeit vier Fragen zu stellen, um festzustellen, wie Corona sich auf unser kirchliches Leben auswirke: „Worauf mussten wir verzichten – und geht es uns schmerzlich ab? Was haben wir weggelassen – ohne dass es uns fehlt? Welche neuen Schritte möchten wir setzen, um die Zeit nach Corona zu gestalten? Welche Vorsätze fasse ich für mich persönlich, um mein geistliches Leben zu erneuern?“
Das Fastenhirtenwort von Bischof Bertram trägt den Titel „Höchste Zeit, von Gott zu sprechen“. Die Tradition, dass ein Bischof als Oberhirte seines Bistums zu Beginn der Fastenzeit einen Brief an die Gläubigen schreibt, ist in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert überliefert. Schon die Apostel Paulus und Petrus hatten Briefe an die ersten christlichen Gemeinden geschrieben.

Hirtenwort von Bischof Dr. Bertram Meier zur Fastenzeit 2021

Bild: (c) Bernd Müller, Bistum Augsburg

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